Mit der normgerechten Prüfung von RCD-Fehlerstromschutzschaltern in elektrischen Anlagen stellen Sie sicher, dass FI-Schalter im Fehlerfall zuverlässig auslösen und ihre Schutzfunktion dauerhaft erfüllen.
Sichere elektrische Anlagen sind die Grundlage für einen reibungslosen und rechtskonformen Betrieb. RCD-Fehlerstromschutzschalter, häufig auch als FI-Schalter bezeichnet, übernehmen dabei eine zentrale Schutzfunktion.
Ihre Schutzwirkung entfalten sie jedoch nur dann, wenn sie fachgerecht geprüft und dauerhaft funktionsfähig sind. GBS unterstützt Unternehmen bei der Prüfung von RCD Fehlerstromschutzschaltern mit moderner Messtechnik und rechtssicherer Dokumentation im Kundenportal.

Was sind RCD Fehlerstromschutzschalter und FI-Schalter?
RCDs kommen heute in nahezu allen elektrischen Anlagen zum Einsatz, insbesondere in Bürogebäuden, Industrieanlagen, Werkstätten und Wohnkomplexen.
Warum die Prüfung von RCD Fehlerstromschutzschaltern wichtig ist
Auch ein korrekt installierter FI-Schutzschalter bietet nur dann Schutz, wenn seine Funktion dauerhaft sichergestellt ist. Bauteilalterung, mechanische Belastung, Umgebungsbedingungen oder nachträgliche Änderungen an der Installation können dazu führen, dass ein RCD nicht mehr zuverlässig auslöst.

Die regelmäßige Prüfung stellt sicher, dass
Gerade in Unternehmen mit komplexen elektrischen Anlagen ist die RCD-Prüfung ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtprüfung nach DGUV Vorschrift 3. Sie ergänzt unter anderem die Prüfung elektrischer Anlagen nach DGUV V3 sowie die Prüfung von Arbeitsmitteln nach DGUV V3.
Welche Normen bei der Prüfung von RCD FI-Schaltern zu beachten sind
Betreiber von Pflegeeinrichtungen sind verpflichtet, die Durchführung und Ergebnisse der Pflegebettenprüfung nachvollziehbar zu dokumentieren.
Abhängig von der Anlagenstruktur und dem Einsatzbereich können weitere Normen relevant sein, etwa:
Welche Regelwerke im Einzelfall anzuwenden sind, richtet sich nach Aufbau, Nutzung und Art der jeweiligen elektrischen Anlage.
Ablauf der Prüfung von Fehlerstromschutzschaltern
Die Prüfung von RCD-Schutzschaltern erfolgt strukturiert und nachvollziehbar. Ziel ist es, sowohl den technischen Zustand als auch die Schutzwirkung sicher zu bewerten.
Zu Beginn erfolgt eine Sichtprüfung. Dabei kontrolliert die Elektrofachkraft, ob der FI-Schutzschalter fachgerecht installiert ist, korrekt beschriftet wurde und keine sichtbaren Beschädigungen vorliegen.
Anschließend wird die messtechnische Prüfung durchgeführt. Dabei werden unter anderem folgende Prüfparameter ermittelt und bewertet:
Im Rahmen der thermografischen Prüfung werden unter anderem folgende Anlagenteile und Betriebsmittel betrachtet:
Die Messungen erfolgen mit moderner Prüftechnik und werden digital erfasst.
Den Abschluss bildet die Funktionsprüfung, bei der sichergestellt wird, dass der RCD im Fehlerfall zuverlässig abschaltet. Alle Ergebnisse werden in einem gerichtsfesten Prüfprotokoll dokumentiert und im GBS-Kundenportal bereitgestellt.
Die RCD-Prüfung kann dabei mit weiteren Prüfungen kombiniert werden:
Wer darf die RCD-Prüfung durchführen?
Die Prüfung von RCD-Fehlerstromschutzschaltern darf ausschließlich durch befähigte Personen erfolgen. Voraussetzung sind eine elektrotechnische Berufsausbildung, einschlägige Berufserfahrung sowie aktuelle Kenntnisse der relevanten Vorschriften und Normen.
GBS setzt ausschließlich befähigte Personen nach TRBS 1203 ein – also qualifizierte Elektrofachkräfte. Elektrisch unterwiesene Personen ohne entsprechende Ausbildung kommen bei GBS nicht zum Einsatz. So wird sichergestellt, dass jede Prüfung fachlich korrekt, normkonform und rechtssicher durchgeführt wird.




