DGUV V3 Prüfung Heidelberg: Elektroprüfung für Labore, Kliniken und Mittelstand
In Heidelberg betrifft die DGUV V3 Prüfung das Laborgerät im Neuenheimer Feld genauso wie die Unterverteilung eines Geschäftshauses in der Altstadt. Jeder Arbeitgeber muss nachweisen können, dass seine elektrischen Anlagen und Betriebsmittel geprüft sind. GBS übernimmt diese Prüfung und legt für jedes Prüfobjekt ein eigenes Protokoll an.
Bei uns prüfen ausschließlich Elektrofachkräfte, die zur Prüfung befähigt sind. Die Fristen liegen zwischen der arbeitstäglichen Prüftaste am Fehlerstromschutzschalter und vier Jahren für ortsfeste Anlagen, die Tabelle unten zeigt alle Werte.
Klären Sie mit GBS, welche Prüfobjekte und Fristen an Ihrem Standort in Heidelberg relevant sind.
Pflichten nach DGUV Vorschrift 3 für Heidelberger Arbeitgeber
Elektrische Anlagen und Betriebsmittel sind vor der ersten Inbetriebnahme, nach einer Änderung oder Instandsetzung vor der Wiederinbetriebnahme und danach in bestimmten Zeitabständen zu prüfen. Das verlangt § 5 der DGUV Vorschrift 3, der Unfallverhütungsvorschrift „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Früher hieß sie BGV A3.
Die Prüfung vor der ersten Inbetriebnahme entfällt, wenn Hersteller oder Errichter dem Unternehmer (so nennt die DGUV Vorschrift 3 den Arbeitgeber) bestätigen, dass Anlage oder Betriebsmittel der Vorschrift entsprechen (§ 5 Absatz 4). Für die Prüfung nach Änderung oder Instandsetzung gilt diese Ausnahme nicht.
Art, Umfang und Fristen der Prüfungen legt der Arbeitgeber in seiner Gefährdungsbeurteilung fest (§ 3 Absatz 6 der Betriebssicherheitsverordnung, BetrSichV).
Er muss dafür sorgen, dass das Ergebnis der Prüfung aufgezeichnet und mindestens bis zur nächsten Prüfung aufbewahrt wird, auch elektronisch (§ 14 Absatz 7 BetrSichV). Beauftragt er einen Dienstleister, bleibt er für die Prüfung verantwortlich. Das Prüfprotokoll hält fest, wann und mit welchem Ergebnis geprüft wurde, und dient gegenüber Unfallversicherungsträger, Behörde und Versicherer als Nachweis.
Wer die Prüfung durchführen darf
Grundsätzlich prüft eine Elektrofachkraft, die zur Prüfung befähigt ist. Die Betriebssicherheitsverordnung knüpft diese Befähigung in § 2 Absatz 6 BetrSichV an Berufsausbildung, Berufserfahrung und zeitnahe berufliche Tätigkeit.
Elektrotechnisch unterwiesene Personen dürfen nach den Durchführungsanweisungen zu § 5 DGUV Vorschrift 3 mit geeigneten Mess- und Prüfgeräten unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft prüfen. Bei ortsveränderlichen Betriebsmitteln dürfen sie mit solchen Geräten auch die Verantwortung übernehmen.
GBS setzt für die DGUV V3 Prüfung keine lediglich elektrotechnisch unterwiesenen Personen ein. Jeder Prüfer hat eine abgeschlossene Ausbildung im Elektrohandwerk und wird bei uns regelmäßig fachlich geschult.
Prüfaufwand in Labor und Klinik
In Laboren stehen viele ortsveränderliche Geräte, die sich während laufender Versuche kaum prüfen lassen. Solche Bereiche prüft GBS auf Wunsch außerhalb der regulären Arbeitszeiten.
Davon gibt es in Heidelberg viele. Zusammen sind Universität und Universitätsklinikum laut Stadt der größte Arbeitgeber Heidelbergs. Im Neuenheimer Feld bietet der Technologiepark Labor- und Gewerbeflächen, vor allem für Biotechnologie, Life Sciences und Pharmazie. In der Bahnstadt gibt es einen weiteren Campus für wissenschaftsorientierte Unternehmen.
Was in Kliniken und Praxen zusätzlich anfällt, steht auf deren eigener Seite. Prüfobjekte für Hochschulinstitute und Ämter zeigt die Seite für Bildungseinrichtungen und Behörden, für Mittelständler die Seite für kleine und mittlere Unternehmen.
Wer in Heidelberg die Prüfpflicht überwacht
In Baden-Württemberg überwachen die Stadt- und Landkreise den Arbeitsschutz in Industrie und Gewerbe. Heidelberg ist ein Stadtkreis. Für die meisten Betriebe im Stadtgebiet ist deshalb die Stadt Heidelberg zuständig.
Liegt der Standort in einer Nachbargemeinde wie Leimen, Eppelheim oder Dossenheim, ist das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis zuständig. Es sitzt ebenfalls in Heidelberg. Das Regierungspräsidium Karlsruhe ist Stadt und Landkreis übergeordnet und für bestimmte umweltrelevante Betriebe direkt zuständig.
Die Einhaltung der DGUV Vorschrift 3 überwacht daneben der Unfallversicherungsträger des Betriebs, also die Berufsgenossenschaft oder bei öffentlichen Arbeitgebern wie Hochschulen und Kliniken meist die Unfallkasse (§ 17 SGB VII). Bei einer Nachfrage legen Sie diesen Stellen die Prüfprotokolle vor.

So läuft die Prüfung bei GBS ab
Ein Auftrag durchläuft sechs Stationen:
- Anfrage und Aufnahme des Bedarfs
- Beratung und Angebot
- Planung von Termin und Einsatz, auf Wunsch auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten
- Prüfung vor Ort mit Sichtprüfung, Messung, Bewertung der Messwerte und Funktionsprüfung
- Dokumentation mit Mängelübersicht
- Erinnerung, sobald die nächste Prüfung ansteht
Zur Erstbegehung vor der ersten Prüfung kommt eine zur Prüfung befähigte Person und ordnet jedes Betriebsmittel als ortsfest oder ortsveränderlich ein. Diese Kategorie steht später im Prüfprotokoll des Geräts.
Kosten und Angebot
Den Preis nennt GBS im Angebot nach der Beratung. Mit welchen Faktoren Sie allgemein rechnen sollten, zeigt unser Ratgeber zu den Kosten der DGUV V3 Prüfung.
Was GBS als Prüfpartner auszeichnet
Was wir bei der Prüfung von Arbeitsmitteln nach DGUV V3 zusätzlich übernehmen:
- Unterstützung bei der elektrischen Gefährdungsbeurteilung
- auf Wunsch die Aufgaben der verantwortlichen Elektrofachkraft (VEFK)
- Prüfberichte, Messwerte und Unterlagen im Kundenportal, auch für mehrere Standorte
- Portal kompatibel mit ELEKTROMANAGER, IZYTRONIQ, SafetyTest und Test and Smile




